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AusbildungsInhalte

BC V   Steuern statt führen; ErgebnisCoaching / Personal / Kunden

Statt vom Druck getrieben, von der Absicht geleitet

Wer muss geführt werden? Kinder, Blinde, Hunde, alte und schwache Menschen.
Viele denken das auch von Mitarbeitern; die Führungskräfte haben dann allerdings wirklich viel zu tun!

Wer führt, trägt die Last der Verantwortung dafür, dass überhaupt Arbeit vorhanden ist und diese korrekt ausgeführt wird und dass das Team motiviert zusammen arbeitet.  Der Chef geht voran und die Mitarbeiter kommen (vielleicht) nach. Ohne den Chef läuft nichts. Das hat  zwar den Gewinn, unentbehrlich zu sein, auf der anderen Seite zahlt man einen Preis für Unentbehrlichkeit: Der Chef fühlt sich ausgebrannt und  überfordert.

Wenn der Chef voran geht, darf ihn niemand überholen und gleichzeitig muss er darauf achten, dass alle folgen. Das bedeutet, viel Rückschau mit dem Risiko, den Markt und die Ziele aus den Augen zu verlieren. Zudem werden die Mitarbeiter entmachtet und verlieren die Chance, eigene Ideen kreativ und erfolgreich umzusetzen. 

An diesem Wochenende erfahren Sie was es bedeutet, Steuermann/frau des Unterneh-mens oder der Abteilung zu sein. Sie stehen hinten und geben durch Ihre Vision, Absicht und Ziele die Richtung vor. Sie haben immer alles im Blick und jeder Mitarbeiter im Unternehmen kann sich individuell und frei entfalten. Der Kompass sind die Ergebnisse (Lerne, Zahlen zu lieben!) und Dein Steuerungsinstrument ist effektive Kommunikation!

Um eine Kultur des Steuerns im eigenen Betrieb oder als Coach zu etablieren, werden folgende Themen theoretisch und praktisch vermittelt:

  • Personal- und Kundengespräche auf Contextebene führen.
  • Personalgespräche: Klare Bedingungen bei Einstellung formulieren; Direkte Ergebniskorrekturen, die selbstverantwortliches Handeln ermögli-chen;.Gelassenheit bei Entlassungen; Möglichkeiten für eine friedliche Trennung aufzeigen
  • Unterbrechungen auf der Inhalts- und Contextebene auflösen Botschaften in Unterbrechungen lesen und wertfrei vermitteln.
  • Unternehmen als Möglichkeit zur Weiterentwicklung
  • Vom ProblemCoaching zum LösungsCoaching
  • Vom KonfliktCoaching zum AbsichtsCoaching
  • Kompetent und vollständig delegieren
  • Von Kontrolle zu Controlling
  • Statt zu motivieren, Demotivationsfaktoren aufdecken und auflösen

BC VI   Contextuelle Ermächtigungssaufstellung nach Craemer;   

Wenn alle Vorwürfe und begrenzenden Schlussfolgerungen aus der Vergangenheit aufgegeben sind, können sich bei der Erfüllung der LebensVision auf einer völlig anderen Ebene Hindernisse zeigen, die in der ErmächtigungsAufstellung aufgelöst werden. Das heißt: Absichten und ihre verdeckten Einschränkungen contextuell erkennen. Beeinträchtigungen aus dem System entlassen. Neue Bedingungen und eine Zukunftsausrichtung schaffen.
Zu ermächtigen heißt, einen größeren Context über jemanden zu haben als er selbst; es heißt auch, immer wieder einen größeren Context über sich Selbst zu erschaffen, auch wenn die Umstände und Ergebnisse dagegen sprechen.

Die Ermächtigungsaufstellung nach Craemer ist eine Methode, die inneren Strukturen und das Beziehungsgefüge auf verblüffend einfache Weise vor Augen zu führen. In räumlicher Darstellung werden die bewussten und unbewussten Verflechtungen wie „Nähe und Distanz“, „Abwendung und Zuwendung“, „Seite an Seite oder ganz aus den Augen“, „Solist oder Teamplayer“ ausgedrückt. Verborgene Ressourcen, Blockaden, der „heimliche Chef“ und Konfliktherde werden deutlich.

Die Ermächtigungsaufstellung hat folgende Ziele:
Berufliche Beziehungszusammenhänge zu durchschauen, Situationen transparent zu machen, Motive und Absichten aufzudecken, Blockaden bei Projekten zu erkennen und aufzulösen, sowie neue Lösungsmöglichkeiten und Ansätze zur Veränderung zu erkennen.

Schwerpunkte der Ermächtigungsaufstellung
Die Ermächtigungsaufstellung ist ein außergewöhnliches Mittel, um Realitäten trans-parent zu machen. Der Nutzen einer Aufstellung liegt darin, innerhalb kürzester Zeit ein tiefes Verständnis einer Sachlage oder eines Systems zu bekommen und die bes-ten Lösungen ausprobieren zu können.

Gearbeitet wird dabei mit „Repräsentanten“, d.h. Stellvertretern für Personen und abstrakten Dingen wie z.B. „Erfolg“, „Abteilung“, „Amt“, „Blockade“, usw. An diesem Ausbildungswochenende werden die verschiedenen Möglichkeiten entdeckt, mit dieser Methode zu arbeiten und aktuelle Themenstellungen der Teilnehmer untersucht.